
Papst Leo XIV. trifft sich am 29. September 2025 im Vatikan mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments zum interkulturellen und interreligiösen Dialog. / Kredit: Vatikanische Medien
Vatikanstadt, 29. September 2025 / 14:52 Uhr (CNA).
Papst Leo XIV. sagte am Montag, dass die europäischen Institutionen „Menschen brauchen, die wissen, wie man einen gesunden Säkularismus lebt“, und forderte gleichzeitig die Anerkennung, dass Religion sowohl auf persönlicher als auch auf sozialer Ebene einen Wert hat.
„Wenn die religiöse Dimension authentisch und gut gepflegt ist, kann sie die zwischenmenschlichen Beziehungen erheblich bereichern und den Menschen helfen, in Gemeinschaft und Gesellschaft zu leben. Und wie wichtig es heute ist, den Wert und die Bedeutung menschlicher Beziehungen hervorzuheben!“ bemerkte er.
Leo XIV. machte seine Bemerkungen am 29. September, als er im Vatikan die Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments zum interkulturellen und interreligiösen Dialog. Das Ziel dieser Struktur, eine Initiative der Europäischen Volkspartei (EVP) Verkohlung, den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen, philosophischen Überzeugungen und nichtkonfessionellen Gemeinschaften in Europa zu fördern.
Der Papst betonte auch, dass die Teilnahme am interreligiösen Dialog naturgemäß „anerkennt, dass Religion sowohl auf persönlicher Ebene als auch im sozialen Bereich einen Wert hat“.
"Männer und Frauen des Dialogs zu sein bedeutet, tief im Evangelium und den daraus abgeleiteten Werten verwurzelt zu bleiben und gleichzeitig Offenheit, Zuhören und Dialog mit denen aus anderen Kontexten zu pflegen, wobei immer die menschliche Person, die Menschenwürde und unser relationaler und gemeinschaftlicher Charakter in den Mittelpunkt gestellt werden", erklärte der Papst in seiner Ansprache.
Der Heilige Vater betonte, dass die Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen ein „grundlegendes Ziel für einen christlichen Politiker“ sei, und führte als Beispiele Robert Schuman, Konrad Adenauer und Alcide De Gasperi an, die als Gründungsväter der schließlich zur Europäischen Union gewordenen Union galten, die ihren Glauben auch als gesellschaftspolitisches Engagement lebten.
So forderte er die Kultivierung eines Denk- und Handlungsstils, der den Wert der Religion bekräftigt und gleichzeitig „ihre Unterscheidung – nicht Trennung oder Verwirrung – in Bezug auf die politische Sphäre bewahrt“.
Diese Geschichte wurde zuerst veröffentlicht von ACI Prensa, dem spanischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA. Es wurde von CNA übersetzt und adaptiert.
