
Papst Leo XIV. feiert am 28. September 2025 die Messe auf dem Petersplatz. / Screenshot Vatican Media
CNA-Redaktion, 17. Okt. 2025 / 13:38 Uhr (CNA).
Papst Leo XIV. hat auf den Brief eines trauernden Vaters mit der Ermutigung geantwortet, dass „der Tod niemals das letzte Wort hat“.
In der Oktober-Ausgabe des Magazins Piazza San Pietro, verfasste der Papst einen Brief an Francesco, einen vierfachen Vater, der dem Heiligen Vater über den Tod seines 12-jährigen Sohnes Domenico Maria schrieb, der vor 18 Jahren an einer plötzlichen Krankheit verstarb.
Trotz der vergangenen Zeit sagte der Vater, er habe immer noch das Gefühl, als sei der vorzeitige Tod seines Sohnes erst gestern geschehen.
„Heiliger Vater, dieser Brief von mir ist nur als Gedanke gedacht, sowie als Erinnerung an unseren Sohn, damit Gott ihn in seiner unendlichen Güte und Barmherzigkeit als Vater in das Himmelreich aufnehme…“, schrieb Francesco.
In seiner Antwort erinnerte Leo den Vater daran, dass „das Wichtige ist, immer mit dem Herrn verbunden zu bleiben und den größten Schmerz mit der Hilfe Seiner Gnade zu durchschreiten, die immer kommt – seien Sie sich dessen gewiss –, selbst in den dunkelsten Momenten.“
Der Papst erinnerte auch an das Licht der Liebe Gottes, der uns unser ganzes Leben lang begleitet, beginnend mit unserer Taufe.
„All dies beginnt mit unserer Taufe und wird niemals enden“, sagte er. „Die Taufe führt uns in die Gemeinschaft mit Christus ein und schenkt uns das wahre Leben, indem sie uns verpflichtet, einer Kultur des Todes zu entsagen, die in unserer Gesellschaft sehr präsent ist.“
„Aber der Tod hat niemals das letzte Wort! Das letzte Wort, das die Türen zur Ewigkeit und zur Freude öffnet, die für immer währt, ist die Auferstehung, die keine Entmutigung oder keinen Schmerz kennt, der uns in der extremen Schwierigkeit gefangen hält, keinen Sinn in unserer Existenz zu finden“, fügte der Papst hinzu.
In seinem Brief beschrieb Francesco die Liebe seines Sohnes zum Fußball und die Gemeinschaft von Freunden, die er durch den Sport gefunden hatte.
Papst Leo sagte: „Authentisches Gebet, wie authentischer Sport, gemeinsam praktiziert, schafft Bindungen und vereint für immer, so wie es Domenico Maria mit all jenen in seinem ‚Team‘ wahrer Freundschaft vereinte, mit Bindungen, die weit über den Tod hinausgehen.“
