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Tausende erschienen am 22. Juli 2024 zu einer eucharistischen Prozession, gefolgt von der heiligen Liturgie in der Einsiedelei des heiligen Scharbel und dem Kloster des heiligen Maron in Annaya. / Bildnachweis: Marwan Semaan/ACI MENA
ACI MENA, 24. Juli 2024 / 04:00 Uhr (CNA).
Am 22. Juli wurde das historische Kloster des heiligen Maron in Annaya, Libanon, zu einem Treffpunkt für Katholiken, als Hunderte von Pilgern – Libanesen und im Ausland lebende Landsleute – zum Kloster strömten und bei Sonnenaufgang die Straßen nach Annaya füllten.
Dieser Ausdruck des Glaubens gipfelte in einer eucharistischen Prozession – dem Höhepunkt einer dreitägigen Feier zu Ehren des heiligen Scharbel Machluf, dessen Gedenktag in der lateinischen Kirche am 24. Juli, in der maronitischen Kirche jedoch am dritten Sonntag im Juli gefeiert wird.

Der heilige Scharbel, ein in der maronitisch-katholischen Kirche verehrter Heiliger, war für seine tiefe Hingabe an die Eucharistie bekannt. Diese Hingabe fand bei den Gläubigen, die an der Prozession teilnahmen, tiefen Widerhall. Viele Pilger berichten von lebensverändernden Erfahrungen, nachdem sie Jahr für Jahr zum Fest des heiligen Scharbel Zeit im Gebet im Kloster verbracht haben.


Besondere Nacht der Mahnwache
In einer einzigartigen Geste erlaubt der Libanesische Maronitenorden den Pilgern jedes Jahr am Vorabend des Gedenktages des heiligen Scharbel, die Nacht vom 21. Juli im Gebet im Kloster zu verbringen, was in einer Mahnwache vor dem Grab des heiligen Scharbel gipfelt. Dies stellt eine bedeutende Abweichung von der üblichen Praxis des Klosters dar, die Übernachtungen für Gläubige das ganze Jahr über streng untersagt.
Diese besondere Erlaubnis unterstreicht die außerordentliche Bedeutung des Gedenktages des heiligen Scharbel, der in die Zeit eines einzigartigen Datums fällt – den Jahrestag seiner Priesterweihe am 23. Juli.
„Im Gegensatz zu den meisten Heiligen, die an ihrem Todestag gefeiert werden“, erklärte Pater Hadi Mahfouz, Generaloberer des Libanesischen Maronitenordens, „markiert der Gedenktag des heiligen Scharbel den Jahrestag des Tages, an dem er sein Leben dem Dienst an Gott als Priester weihte.“

Diese Wahl des Datums spiegelt den tiefgreifenden Einfluss wider, den seine Priesterweihe auf das Leben der Gläubigen hatte, die bestrebt waren, die Tradition zu bewahren und ihn an diesem Tag zu ehren.
Während seiner Predigt nach der Prozession ermahnte Mahfouz die Gläubigen: „Lernen Sie vom heiligen Scharbel, wie man betet. Wahres Gebet geht über das hinaus, was Ihre Lippen aussprechen. Wahres Gebet beruht darauf, Gott in Ihr Leben einzuladen.“


Ein Vermächtnis, das über Feierlichkeiten hinausgeht
Das Kloster bietet Besuchern die Möglichkeit, durch sein Museum tiefer in das Leben des heiligen Scharbel einzutauchen. Dort erzählen Artefakte Geschichten aus dem 19. Jahrhundert. Von den einfachen Utensilien, die der Heilige täglich benutzte, bis hin zu den priesterlichen Gewändern, die er trug, bietet jedes Stück einen Einblick in sein bescheidenes und hingebungsvolles Leben.
Ein weiterer Teil des Museums zeigt eine Sammlung von Briefen – herzliche Dankesbotschaften von Menschen, die durch die Fürsprache des heiligen Scharbel geheilt wurden.
Diese Briefe aus der ganzen Welt sind ein Zeugnis für die bleibende Kraft des Vermächtnisses des heiligen Scharbel, das sowohl Zeit als auch geografische Grenzen überschreitet. Sein Leben und sein unerschütterlicher Glaube inspirieren weiterhin Generationen und dienen vielen als Leuchtfeuer der Hoffnung.
Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht by ACI Mena, CNA’s Arabic-language news partner. It has been translated and adapted by CNA.
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