„Er ist fertig“: Was bedeutete Jesus?




  • Die Aussage Jesu, „Es ist vollbracht“, hat im christlichen Glauben eine enorme Bedeutung und hat für die Gläubigen eine tiefe Bedeutung.
  • Als Jesus sagte: „Es ist vollbracht“, bezog er sich auf die Vollendung seiner Mission auf Erden, insbesondere auf seinen Opfertod am Kreuz.
  • Durch seinen Tod und seine Auferstehung vollbrachte Jesus die Erlösung und Erlösung der Menschheit, erfüllte die Prophezeiungen des Alten Testaments und bewirkte die Vergebung der Sünden.
  • Der Ausdruck „Es ist vollbracht“ bedeutet die Endgültigkeit und den endgültigen Sieg des Werkes Christi, indem er den Gläubigen ihre Erlösung sichert und ihnen Hoffnung auf das ewige Leben bietet.

Was bedeutet der Satz „Es ist fertig“ in seinem ursprünglichen griechischen Kontext?

Der Ausdruck „Es ist fertig“, der von Jesus am Kreuz gesprochen wird, wird aus dem griechischen Wort „Ï„ÎμτέλÎμσταÎ1“ (tetelestai) übersetzt. Dieser Begriff erscheint im Neuen Testament, insbesondere in Johannes 19:30. Im ursprünglichen griechischen Kontext leitet sich „tetelestai“ vom Verb „Ï„Îμλέω“ (teleo) ab, was soviel bedeutet wie „zu Ende bringen“, „zu vervollständigen“ oder „zu erreichen“. Dieses Verb vermittelt die Idee, ein Ziel zu erreichen, eine Aufgabe zu erfüllen oder einen Zweck zu erreichen.

Die Bedeutung von „Tetelestai“ liegt in seiner Verwendung in verschiedenen Kontexten in der altgriechischen Literatur und den Inschriften. Es wurde häufig im Geschäftsverkehr verwendet, um anzuzeigen, dass eine Schuld vollständig beglichen worden war. Wenn jemand die Rückzahlung einer Schuld abgeschlossen hat, erhält er möglicherweise eine Quittung mit dem Stempel „tetelestai“, was bedeutet, dass die Verpflichtung vollständig erfüllt wurde. In ähnlicher Weise könnte es im Zusammenhang mit der Ausführung eines Auftrags oder der Erfüllung eines Befehls verwendet werden.

Im Zusammenhang mit der Kreuzigung Jesu bedeutet „Tetelestai“ die Vollendung seiner irdischen Mission und die Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen über den Messias. Die Erklärung Jesu markiert den Höhepunkt seines Opferwerkes und weist darauf hin, dass der Zweck, zu dem er in die Welt gekommen ist, vollständig erfüllt worden ist. Diese Vollendung umfasst Sein Sühnopfer für die Sünde, die Erfüllung des Gesetzes und die Errichtung eines neuen Bundes zwischen Gott und der Menschheit.

Zusammenfassung:

  • „Es ist fertig“ bedeutet im Griechischen „tetelestai“, d. h. „zu beenden“ oder „zu vollenden“.
  • Im Altgriechischen deutete es oft auf eine abgeschlossene Transaktion oder erfüllte Aufgabe hin.
  • Im Zusammenhang mit Jesus bedeutet es die Vollendung seiner Mission und die Erfüllung der Prophezeiungen.

Warum hat Jesus am Kreuz den spezifischen Satz „Es ist vollbracht“ verwendet?

Die Verwendung des Ausdrucks „Es ist vollbracht“ durch Jesus am Kreuz hat tiefgreifende theologische und spirituelle Auswirkungen. Es spiegelt den Höhepunkt Seines erlösenden Werkes wider, das den göttlichen Heilsplan erfüllt. Mit der Aussage „Es ist vollbracht“ bezeichnete Jesus mehrere Schlüsselaspekte seiner Mission.

  1. Erfüllung der Prophezeiung: Im gesamten Alten Testament deuteten zahlreiche Prophezeiungen auf den kommenden Messias hin, der für die Sünden der Menschheit leiden und büßen würde. Mit den Worten „Es ist vollbracht“ bekräftigte Jesus, dass sich diese Prophezeiungen durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung erfüllt hätten.
  2. Abschluss des Sühnopfers: Der Tod Jesu am Kreuz war das ultimative Opfer für die Sünden der Menschheit. Im Opfersystem des Alten Testaments wurden Tiere angeboten, um für Sünden zu sühnen, aber diese Opfer waren vorübergehend und mussten wiederholt werden. Jesus, das Lamm Gottes, bot sich als vollkommenes und endgültiges Opfer an, das die Anforderungen der Gerechtigkeit Gottes vollständig erfüllte und für die vollständige Sühne für die Sünde sorgte.
  3. Einrichtung eines neuen Paktes: Der Tod Jesu bedeutete das Ende des Alten Bundes und den Beginn des Neuen Bundes. Der Alte Bund, der auf dem durch Mose gegebenen Gesetz beruhte, wurde durch den Neuen Bund, der durch den Opfertod Jesu geschlossen wurde, erfüllt und ersetzt. Dieser neue Bund bot Vergebung der Sünden und eine wiederhergestellte Beziehung zu Gott für alle, die an Ihn glauben.
  4. Niederlage des Bösen: Die Erklärung Jesu bedeutete auch die Niederlage Satans und die Mächte der Finsternis. Durch seinen Tod und seine Auferstehung überwand Jesus die Sünde, den Tod und den Teufel und sicherte allen, die an ihn glauben, den Sieg.

Zusammenfassung:

  • Die Erklärung Jesu erfüllte die Prophezeiungen des Alten Testaments über den Messias.
  • Es markierte die Vollendung der Sühne für Sünden durch Sein vollkommenes Opfer.
  • Es bedeutete die Etablierung eines Neuen Bundes zwischen Gott und der Menschheit.
  • Er verkündete den Sieg Jesu über Sünde, Tod und Böses.

Wie interpretieren die verschiedenen christlichen Konfessionen „Es ist vollbracht“?

Die Auslegung von „Es ist fertig“ variiert zwischen den christlichen Konfessionen, was ihre unterschiedlichen theologischen Perspektiven widerspiegelt.

  1. Römisch-katholische Auslegung: Die Katholiken verstehen „Es ist vollbracht“ als den Höhepunkt des Opferwerkes Jesu, das den Alten Bund erfüllt und den Neuen Bund einführt. Die katholische Kirche betont die fortdauernde Bedeutung der Eucharistie und sieht sie als eine Repräsentation des einmaligen Opfers Christi, das es den Gläubigen ermöglicht, an seinem Erlösungswerk teilzunehmen.
  2. Evangelische Interpretation: Die meisten protestantischen Konfessionen, darunter Lutheraner, Presbyterianer und Baptisten, betonen die Hinlänglichkeit des Opfers Christi. Sie betrachten „Es ist vollbracht“ als eine Erklärung, dass die Sühne Jesu vollständig und ausreichend für die Erlösung ist und keine zusätzlichen Werke oder Opfer erfordert. Dieser Glaube ist grundlegend für die Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben allein.
  3. Östlich-orthodoxe Auslegung: Die orthodoxe Ostkirche betrachtet „Es ist vollendet“ als die Erfüllung des Heilsplans Gottes, der durch die Menschwerdung, den Tod und die Auferstehung Jesu vollendet wurde. Die orthodoxe Theologie betont die transformativen und restaurativen Aspekte des Heils und betrachtet das Werk Christi als ein Mittel, die Menschheit zu vergöttern und das Bild Gottes in ihnen wiederherzustellen.
  4. Evangelische Interpretation: Evangelische Christen betonen oft die persönliche Bedeutung der Erklärung Jesu. Sie glauben, dass „Es ist vollbracht“ bedeutet, dass Jesus die Strafe für die Sünde vollständig bezahlt hat und allen, die auf Ihn vertrauen, Vergebung und ewiges Leben angeboten hat. Evangelikale betonen die Heilsgewissheit und die persönliche Beziehung des Gläubigen zu Jesus.

Zusammenfassung:

  • katholisch: Erfüllung des Alten Bundes, fortlaufende Bedeutung in der Eucharistie.
  • protestantische: Genügend Sühne Christi, Rechtfertigung allein durch den Glauben.
  • Orthodox: Erfüllung des Heilsplans, Fokus auf Transformation und Wiederherstellung.
  • evangelisch: Persönliche Bedeutung, Gewissheit der Erlösung durch den Glauben.

Welche Bedeutung hat das perfekte Gespann, das im griechischen Wort „Tetelestai“ verwendet wird?

Die perfekte Form des griechischen Wortes „tetelestai“, das in Johannes 19:30 verwendet wird, ist aus mehreren Gründen von Bedeutung:

  1. Abgeschlossene Aktion mit laufenden Effekten: Die perfekte Anspannung im Griechischen zeigt eine Handlung an, die in der Vergangenheit abgeschlossen wurde, mit Ergebnissen, die bis in die Gegenwart andauern. Als Jesus "tetelestai" sagte, erklärte er, dass sein Erlösungswerk vollständig vollbracht sei und dass die Vorteile dieser abgeschlossenen Handlung auf unbestimmte Zeit andauern würden.
  2. Erfüllung und Kontinuität: Die vollkommene Anspannung betont sowohl die Erfüllung der Sendung Jesu als auch die Kontinuität ihrer Wirkungen. Seine Sühne für die Sünde war nicht nur ein vergangenes Ereignis, sondern hat anhaltende Auswirkungen auf Gläubige und bietet kontinuierlichen Zugang zu Vergebung und Versöhnung mit Gott.
  3. Ständiger Staat: Die Verwendung der perfekten Zeitspanne unterstreicht die Beständigkeit der Leistung Jesu. Es bedeutet, dass nichts mehr zu seinem Werk hinzugefügt werden muss; Es ist für immer ausreichend. Dies bestärkt den Glauben an die Vollständigkeit und Endgültigkeit des Opfers Christi.
  4. Theologische Sicherheit: Für Gläubige bietet die perfekte Anspannung von „tetelestai“ die Gewissheit der Erlösung. Er bekräftigt, dass das Opfer Jesu ausreichend und vollständig ist und eine Grundlage für den Glauben und das Vertrauen in die Verheißung des ewigen Lebens bietet.

Zusammenfassung:

  • Abgeschlossene Maßnahme: Gibt eine Maßnahme an, die in der Vergangenheit mit laufenden Ergebnissen abgeschlossen wurde.
  • Erfüllung und Kontinuität: hebt die anhaltenden Auswirkungen der Mission Jesu hervor;
  • Ständiger Staat: Das bedeutet die ewige Hinlänglichkeit des Opfers Christi.
  • Theologische Sicherheit: Gewährt Vertrauen in die Vollständigkeit der Erlösung.

Wie erklären biblische Gelehrte und Theologen die Tiefe von „Es ist vollbracht“?

Biblische Gelehrte und Theologen untersuchen die Tiefe von „Es ist fertig“, indem sie seine theologischen, historischen und spirituellen Dimensionen untersuchen.

  1. Theologische Tiefe: Der Ausdruck fasst den Kern der christlichen Theologie zusammen und betont die Lehren von Sühne, Erlösung und Rechtfertigung. Wissenschaftler wie N.T. Wright und John Stott betonen, wie „Es ist vollbracht“ die Vollendung des Erlösungsplans Gottes bedeutet und die Menschheit durch das Opfer Jesu mit sich selbst versöhnt.
  2. Historischer Kontext: Wissenschaftler untersuchen den historischen Kontext der Kreuzigung Jesu und verstehen „Es ist vollbracht“ im Lichte jüdischer Opferpraktiken und römischer Hinrichtungsmethoden. Sie untersuchen, wie der Tod Jesu die Typologie des Passahlammes und die Opfer im Tempel erfüllte und eine einmalige Sühne für die Sünde darstellte.
  3. Spirituelle Implikationen: Theologen wie Karl Barth und Hans Urs von Balthasar befassen sich mit den geistlichen Implikationen der Erklärung Jesu. Sie erörtern, wie „Es ist vollbracht“ die Tiefe der Liebe Gottes und das Ausmaß des Leidens Jesu offenbart und seinen Gehorsam bis zum Tod und seinen Sieg über Sünde und Tod demonstriert.
  4. Exegese und Hermeneutik: Die detaillierte Exegese des biblischen Textes, einschließlich der sprachlichen und grammatikalischen Analyse, hilft den Gelehrten, die Nuancen von „tetelestai“ aufzudecken. Sie untersuchen, wie seine Verwendung in verschiedenen Kontexten innerhalb der Heiligen Schrift seine Bedeutung in Johannes 19:30 verstärkt.

Zusammenfassung:

  • Theologische Tiefe: Betont die zentralen christlichen Lehren von Sühne und Erlösung.
  • Historischer Kontext: Bezieht sich auf jüdische Opferpraktiken und römische Hinrichtungsmethoden.
  • Spirituelle Implikationen: Offenbarung der Liebe Gottes und des Gehorsams und Sieges Jesu.
  • Exegese und Hermeneutik: Detaillierte Analyse des biblischen Textes und der Sprache.

Was sind die umfassenderen Implikationen von „It is Finished“ für die christliche Eschatologie?

Der von Jesus am Kreuz gesprochene Ausdruck „Es ist vollbracht“ (tetelestai) hat erhebliche Auswirkungen auf die christliche Eschatologie, das Studium der Endzeit und das endgültige Schicksal der Menschheit. Diese Erklärung enthält die Vollendung des Erlösungswerkes Gottes durch Christus, die mehrere eschatologische Themen beeinflusst:

  1. Erfüllung der Prophezeiung: Die Erklärung Jesu „Es ist vollbracht“ bedeutet die Erfüllung alttestamentlicher Prophezeiungen über den Messias. Diese Erfüllung ist in der christlichen Eschatologie von zentraler Bedeutung, da sie bestätigt, dass Gottes Heilsplan, den die Propheten vorausgesagt haben, durch den Tod und die Auferstehung Christi verwirklicht wurde. Diese Vollendung bereitet die Bühne für die eschatologische Hoffnung des Zweiten Kommens.
  2. Einweihung des Reiches Gottes: Mit der Verkündigung „Es ist vollbracht“ weist Jesus auf die Einweihung des Reiches Gottes hin. Während das Königreich noch nicht vollständig verwirklicht ist (die eschatologische Spannung „bereits, aber noch nicht“), markieren der Tod und die Auferstehung Jesu den Beginn seiner Errichtung auf Erden. Dieses Ereignis sichert den Gläubigen den endgültigen Sieg des Reiches Gottes zu, der am Ende der Zeiten in vollem Umfang verwirklicht werden wird.
  3. Niederlage des Bösen: Die Worte Jesu erklären die Niederlage der Sünde, des Todes und Satans. Dieser Sieg ist von zentraler Bedeutung für eschatologische Erwartungen, da er den Gläubigen versichert, dass die Kräfte des Bösen überwunden wurden. In der Endzeit wird sich dieser Sieg vollständig manifestieren, wenn Christus zurückkehrt und das endgültige Gericht und die Wiederherstellung der gesamten Schöpfung herbeiführt.
  4. Die Gewissheit der Erlösung: „Es ist vollbracht“ gibt den Gläubigen die Gewissheit der Erlösung, die ein Eckpfeiler der eschatologischen Hoffnung ist. Das vollendete Werk Jesu garantiert, dass diejenigen, die an ihn glauben, gerettet werden und sich auf das ewige Leben freuen können. Diese Gewissheit prägt das christliche Leben und die Hoffnung auf Auferstehung und ewige Gemeinschaft mit Gott.

Zusammenfassung:

  • Erfüllung messianischer Prophezeiungen.
  • Einweihung des Reiches Gottes.
  • Besiege die Sünde, den Tod und Satan.
  • Sicherung der Erlösung und des ewigen Lebens.

Wie interpretiert die katholische Kirche „Es ist vollbracht“?

Die katholische Kirche interpretiert „Es ist vollendet“ im Kontext ihrer reichen theologischen Tradition und betont die Vollendung des Opferwerkes Christi und seine anhaltende Bedeutung für das Leben der Kirche.

  1. Opfererfüllung: Die katholische Kirche betrachtet die Erklärung Jesu als den Höhepunkt seiner Rolle als Opferlamm Gottes. Sein Tod am Kreuz wird als das vollkommene und letzte Opfer angesehen, das das alttestamentliche Opfersystem erfüllt und übertrifft. Dieses Opfer wird den Gläubigen durch die Eucharistie dargebracht, die als Repräsentation des einmaligen Opfers Christi angesehen wird.
  2. Neuer Pakt: Der Ausdruck bedeutet die Errichtung des Neuen Bundes zwischen Gott und der Menschheit. Dieser Neue Bund ist von zentraler Bedeutung für die katholische Theologie und wird in den Sakramenten gefeiert, insbesondere in der Eucharistie, wo die Gläubigen am Leib und Blut Christi teilhaben und so in den neuen und ewigen Bund eintreten.
  3. Laufende Einlösung: Während das Opferwerk Christi vollendet ist, lehrt die katholische Kirche, dass die Auswirkungen dieser Erlösung andauern. Die Kirche nimmt durch ihr sakramentales Leben, ihre Lehre und die Akte der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit am Erlösungswerk Christi teil. Die Kirche wendet die Verdienste des Leidens Christi weiterhin durch die Sakramente auf die Gläubigen an.
  4. Eschatologische Hoffnung: „Es ist vollbracht“ verweist auch auf die eschatologische Hoffnung auf die endgültige Vollendung des Reiches Gottes. Die Kirche lehrt, dass Christus in Herrlichkeit wiederkommen wird, um die Lebenden und die Toten zu richten, und sein Reich wird kein Ende haben. Die Erklärung am Kreuz versichert den Gläubigen die endgültige Erfüllung dieser Hoffnung.

Zusammenfassung:

  • Erfüllung der Opfer des Alten Testaments.
  • Gründung des Neuen Bundes.
  • Laufende Anwendung des Erlösungswerkes Christi durch die Sakramente.
  • Eschatologische Hoffnung auf die Wiederkunft Christi und das endgültige Gericht.

Wie interpretieren psychologische Interpretationen „Es ist vollbracht“?

Psychologische Interpretationen von „Es ist fertig“ untersuchen die Auswirkungen des Ausdrucks auf die menschliche Psyche, wobei der Schwerpunkt auf den Themen Schließung, Freisetzung und Transformation liegt.

  1. Schließung und Fertigstellung: Psychologisch stellt „Es ist fertig“ einen Moment der Schließung und Vollendung dar. Dies kann als Auflösung einer bedeutenden Phase oder Aufgabe verstanden werden. Im Kontext menschlicher Erfahrungen kann die Beendigung schwieriger oder traumatischer Ereignisse ein Gefühl der Erleichterung und des Friedens bringen und die Erklärung Jesu als einen Moment der Lösung seiner irdischen Mission widerspiegeln.
  2. Befreiung von der Last: Die Worte Jesu können als Befreiung von der Last der Sünde und des Leidens gesehen werden. Psychologisch spiegelt dies das menschliche Bedürfnis wider, Lasten, Schuld und ungelöste Probleme loszulassen. Der Satz lädt Einzelpersonen ein, zu akzeptieren, dass einige Kämpfe vorbei sind, und die Freiheit anzunehmen, die vom Loslassen kommt.
  3. Transformation und neue Anfänge: „Es ist fertig“ bedeutet auch den Beginn eines transformativen Prozesses. So wie der Tod Jesu zur Auferstehung führt, kann die Anerkennung des Endes einer Phase psychologisch die Tür zu neuem Wachstum und neuen Möglichkeiten öffnen. Diese Transformation ist ein Schlüsselthema in therapeutischen Prozessen, bei denen die Anerkennung des Endes bestimmter Verhaltensweisen oder Muster für das persönliche Wachstum entscheidend ist.
  4. Hoffnung und Sicherheit: Die psychologischen Auswirkungen von Sicherheit und Hoffnung, die von „It is finished“ geboten werden, können nicht überbewertet werden. Dieser Satz kann ein tiefes Gefühl der Hoffnung und des Vertrauens einflößen, dass es trotz des gegenwärtigen Leidens oder der Herausforderungen eine gelöste und gesicherte Zukunft gibt.

Zusammenfassung:

  • Stellt Schließung und Fertigstellung dar.
  • Das bedeutet Befreiung von der Last.
  • Markiert den Beginn der Transformation und Neuanfänge.
  • Sie weckt Hoffnung und Zuversicht.

Wie interpretierten die Kirchenväter „Es ist vollbracht“?

Die Kirchenväter gaben reiche theologische Einblicke in den Ausdruck „Es ist vollbracht“ und betonten seine Bedeutung für die Heilsgeschichte und das Leben der Kirche.

  1. Erfüllung von Prophezeiung und Gesetz: Frühe Kirchenväter wie Augustinus und Athanasius interpretierten „Es ist vollbracht“ als Erfüllung der alttestamentlichen Prophezeiungen und des mosaischen Gesetzes. Sie betonten, dass das Werk Christi das, worauf das Gesetz und die Propheten hingewiesen hätten, vervollständige und den Alten Bund zu seiner beabsichtigten Erfüllung im Neuen Bund bringe.
  2. Sieg über Sünde und Tod: Die Kirchenväter sahen diese Erklärung auch als eine Verkündigung des Sieges. John Chrysostomus hob beispielsweise hervor, dass „Es ist vollbracht“ die Niederlage der Sünde und des Todes bedeutete, die durch Adam in die Welt gekommen waren. Durch den Gehorsam Christi bis zum Tod triumphierte er über die Mächte der Finsternis.
  3. Zufriedenheit und Sühne: Anselm und andere Väter entwickelten die Idee der Befriedigung, bei der der Tod Christi als die Gerechtigkeit Gottes für die Sünden der Menschheit befriedigend angesehen wurde. „Es ist vollbracht“ bedeutete somit, dass die Schuld der Sünde vollständig beglichen und die Menschheit mit Gott versöhnt wurde.
  4. Gehorsam Christi: Der Ausdruck wurde auch als Höhepunkt des Gehorsams Christi gegenüber dem Vater interpretiert. Die Väter wie Irenäus stellten fest, dass Jesus als zweiter Adam bis zum Tod gehorsam war, den Ungehorsam des ersten Adams rückgängig machte und die Menschheit zu ihrer beabsichtigten Beziehung zu Gott wiederherstellte.

Zusammenfassung:

  • Erfüllung der alttestamentlichen Prophezeiungen und des Gesetzes.
  • Verkündigung des Sieges über Sünde und Tod.
  • Indikation der Befriedigung und Sühne für Sünden.
  • Kulmination des Gehorsams Christi.

Fakten & Statistiken

  1. Biblische Verwendung: Der Ausdruck „tetelestai“ erscheint im Neuen Testament nur zweimal, sowohl im Johannesevangelium (Johannes 19:28, 19:30).
  2. Manuskriptnachweise: Altgriechische Papyri wurden mit dem Wort „tetelestai“ gefunden, das in Geschäftsdokumenten und Quittungen verwendet wird, um zu zeigen, dass eine Rechnung vollständig bezahlt wurde.
  3. Theologische Auslegung: Verschiedene theologische Interpretationen aus verschiedenen Konfessionen unterstreichen die Vollständigkeit und Hinlänglichkeit des Werkes Christi am Kreuz.
  4. Psychologische Auswirkungen: Studien in der Psychologie unterstreichen oft die Bedeutung der Schließung für die psychische Gesundheit und zeigen Parallelen zur Bedeutung der Erklärung Jesu für die Bereitstellung spiritueller Schließung und Sicherheit.
  5. Kirchenväter: Wichtige Kirchenväter wie Augustinus, Athanasius und John Chrysostomus lieferten grundlegende Interpretationen, die die christliche Theologie weiterhin beeinflussen.

Referenzen

  1. Das Neue Testament (Katholische Bibelpresse): Kontextanalyse des ursprünglichen griechischen Satzes und seiner Bedeutung in der biblischen Theologie.
  2. Katechismus der Katholischen Kirche: Die offiziellen Lehren der katholischen Kirche über die Bedeutung des Opfers Jesu und seine Auswirkungen auf das Heil und die Sakramente.
  3. Schriften der Kirchenväter: Erkenntnisse von frühen Theologen wie Augustinus, Athanasius und Johannes Chrysostomus über die Bedeutung von „Es ist fertig“.
  4. Papst Franziskus – Lasst uns träumen: Zeitgenössische Überlegungen zu den Auswirkungen der Erklärung Jesu auf das christliche Leben und die christliche Hoffnung.
  5. Psychologische Studien: Forschung über die Bedeutung von Schließung und Transformation in der psychischen Gesundheit.
  6. Johannes 19:28-30

Johannes 17:4

Johannes 4:34

Kolosser 1:14

Matthäus 27:34

Johannes 3:16

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