Bekommen die Amish Krebs? Ja, aber seltener als ihre Nachbarn

  • Eine Studie aus dem Jahr 2010 mit 9.992 Amish-Erwachsenen im Holmes County, Ohio, ergab eine Krebsrate von 389,5 pro 100.000 Personenjahren im Zeitraum von 1996 bis 2003, was 60 Prozent der Rate bei anderen weißen Einwohnern Ohios entspricht.
  • Krebsarten, die mit Tabakkonsum in Verbindung stehen, traten mit 37 Prozent der Rate in Ohio auf; nur 17,6 Prozent der Amish-Männer in der Siedlung konsumierten Tabak, Amish-Frauen hingegen gar keine.
  • Krebsarten, die nicht mit Tabak in Verbindung stehen, waren ebenfalls weniger verbreitet und lagen bei 72 Prozent der Rate in Ohio. Die Autoren stellten fest, dass Tabak allein den Unterschied nicht erklären kann.
  • Die Amish in der Studie aßen weniger Gemüse und mehr gesättigte Fette als ihre Nachbarn, daher lässt sich der Unterschied nicht durch die Ernährung erklären.
  • Amish-Erwachsene werden weitaus seltener auf Krebs untersucht, und ihre Brust- und Darmkrebserkrankungen wurden häufiger in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt.

Yes. The Amish get cancer, but less often than their neighbors. In the main study of cancer incidence among them, Amish adults in Holmes County, Ohio, had a cancer rate about 60 percent of the rate among other white Ohioans from 1996 to 2003. The gap is widest for cancers caused by tobacco. How much lower is the Amish cancer rate? The study, by Judith Westman and colleagues, appeared in Cancer Causes & Control in 2010. The researchers drew 130…

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